Sechs Jahre Corona-Pandemie: Massensterben, körperlicher Verfall und das Schweigen der Medien

Vor sechs Jahren, am 11. März 2020, erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den globalen Ausbruch von Corona offiziell zur Pandemie. In den folgenden sechs Jahren hat Covid-19 weltweit mehr als 30 Millionen Todesopfer gefordert, und mehr als 400 Millionen Menschen leiden noch heute an Long Covid. Die Pandemie hat zudem im sozialen Gefüge aller Länder der Welt unermesslichen Schaden angerichtet. Sie ist eins der katastrophalsten Ereignisse der modernen Geschichte – und noch immer nicht vorbei.

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus (Mitte) erklärt im März 2020 die Corona-Pandemie zur gesundheitlichen Notlage internationaler Tragweite [Photo: Fabrice Coffrini]

Doch kein einziges größeres bürgerliches Medium hat diesen Jahrestag auch nur erwähnt. Das politische Establishment hat die Pandemie vorsätzlich aus dem Bewusstsein der Bevölkerung gelöscht, obwohl sich das Virus weiterhin ausbreitet und massenhaft Menschen krank macht und tötet. Im Mai 2023 hatte die WHO auf Druck der Biden-Regierung vorzeitig die gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite beendet und damit den kapitalistischen Regierungen weltweit politische Deckung geliefert, um die verbliebenen Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit aufzuheben. Heute ist Covid-19 noch immer eine ernsthafte, tödliche Bedrohung, deren Gesamtopferzahl mit jeder Woche steigt.

Die anhaltenden Folgen: Übersterblichkeit und neue Studien zu Long Covid

Laut dem jüngsten Bericht des Pandemic Mitigation Collaborative (PMC) vom 9. März 2026 erleben die USA derzeit eine anhaltende Welle der Virenübertragung. Das PMC schätzt, dass es dort landesweit zu etwa 565.000 Neuinfektionen pro Tag kommt. Dieses erhöhte Übertragungsniveau bedeutet, dass an jedem beliebigen Tag etwa jeder 87. Amerikaner, bzw. 1,2 Prozent der Bevölkerung, aktiv ansteckend ist.

Die Zahl der täglichen Infektionen mit Sars-CoV-2 am 9. März 2026 [Photo by PMC, courtesy of Dr. Mike Hoerger]

Besonders alarmierend sind jedoch nicht die Spitzenwerte, sondern die Zeit zwischen den Schüben. Die Abwasserdaten zeigen, dass das Grundniveau der Übertragungen zwischen den Wellen seit dem Omikron-Anstieg Anfang 2022 konstant erhöht geblieben ist und nie wieder auf die Tiefststände vor 2022 zurückgekehrt ist. Dieser steigende Grundwert der endemischen Infektionen ist wohl schwerwiegender als die dramatischen Höchstwerte. Er stellt die anhaltende und unerbittliche Entstehung neuer Infektionen, Long-Covid-Fälle und Übersterblichkeit dar, selbst in den ruhigsten Perioden der Viruszirkulation. Das definiert objektiv den Begriff „Für immer Covid“.

Das Ausmaß dieser unkontrollierten Ausbreitung garantiert eine kontinuierliche massenhafte Entstehung von postviralen Beeinträchtigungen. Laut Schätzungen des PMC haben sich alleine in den USA in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 54 Millionen Menschen infisziert. Und diese Übertragungen bringen eine massive Belastung durch Long Covid mit sich: Schätzungen zufolge entstehen pro Woche zwischen 205.000 und 820.000 neue Long-Covid-Fälle durch Neuinfektionen. Die Modellrechnung des PMC zeigt, dass die wöchentlichen Neuinfektionen die Übersterblichkeit um 1.200 und 1.900 Menschen erhöht.

Eine Schätzung anhand von Versicherungsdaten kam sogar zu dem Ergebnis, dass es im Jahr 2025 zwischen 109.000 und 175.000 zusätzliche Todesfälle gab, d.h. 73 Prozent mehr als die direkte Zahl der Toten durch Covid-19. Die Zahlen der PMC zeigen, dass die Übersterblichkeit in den USA auf dem Niveau der Todesfälle durch Lungenkrebs (125.000) liegt und die Zahl der Toten durch Darm-, Pankreas-, Brust- und Prostatakrebs zusammengenommen übertrifft.

Schätzungen der Übersterblichkeit durch die PMC für 2025 [Photo by PMC, courtesy of Dr. Mike Hoerger]

Ihre Daten bestätigen weitgehend die jüngste Querschnittsstudie von CDC-Wissenschaftlern, die in JAMA Internal Medicine veröffentlicht wurde. Laut dieser gab es in den USA im Zeitraum von 2022 bis 2023 infolge von Corona 1,1 Millionen Hospitalisierungen und 101.300 Todesfälle. Für den darauffolgenden Zeitraum von 2023 bis 2024 dokumentierten sie fast 880.000 Hospitalisierungen und 100.800 Todesfälle. Die JAMA-Studie machte deutlich, dass ältere Erwachsene die Hauptlast der Krise tragen: Die über-65-Jährigen machten im jüngsten Beobachtungszeitraum 81,2 Prozent aller Corona-Todesfälle aus, obwohl sie weniger als 20 Prozent der US-Bevölkerung stellen.

Wie der Bericht verdeutlicht, liegen diese vorläufigen Schätzungen zu Todesfällen durch Covid-19 höher als die Zahlen in der US-Sterbestatistik (Division of Vital Statistics Mortality Multiple Cause). Dort wird für die Jahre 2022–2023 bzw. 2023–2024 über 89.098 bzw. 59.616 Todesfälle berichtet.

Die Autoren erwähnen zwar diese eklatante Diskrepanz, allerdings liefern sie keine wirklichen Antworten. Sie beschränken sich auf die oberflächliche Feststellung, die Diskrepanz sei möglicherweise auf den Rückgang der Covid-19-Dokumentation auf Sterbeurkunden oder die Verwendung vorläufiger Schätzungen des National Center for Health Statistics zurückzuführen, die die wirklichen Zahlen zu niedrig ansetzen. Bemerkenswert ist der Hinweis auf den dramatischen Rückgang der Impfquote in diesem Zeitraum, ein Nebenprodukt der parteiübergreifenden Bestrebungen, die fälschlicherweise die Vorteile einer Covid-Infektion und der so genannten „natürlichen“ oder „hybriden“ Immunität propagierten. Ihre Analyse enthält jedoch keine schlüssige Erklärung für diese Diskrepanz.

Dr. Mike Hoerger (Autor der oben zitierten Statistik) erklärte auf die Anfrage des Verfassers dieses Artikels zur erwähnten CDC-Studie über die Zahl der Toten durch Covid-19 im Jahr 2025: „Zwei Jahre ohne nennenswerte Zahlen deuten auf eine Fortsetzung der bisherigen Entwicklung hin, bis eine fundierte Veröffentlichung etwas anderes beweist. Auf ihrer Website finden sich zwar einige ,vorläufige‘ Schätzungen, diese sind jedoch nicht detailliert genug, um aussagekräftig zu sein. Ich vermute, dass sie die Zahlen eher verharmlosen, solange die Testkapazitäten, sogar im Gesundheitswesen, weiter sinken.“

In den USA haben beide großen Parteien das öffentliche Gesundheitswesen demontiert

Die anhaltenden, massiven Opferzahlen durch Covid-19 waren nicht unvermeidlich, sondern die direkte Folge der politisch motivierten Entscheidungen, alle öffentlichen Gesundheitsschutzmaßnahmen aufzuheben, während das Virus weiterhin wütete. Die Biden-Regierung beendete die Pandemiebekämpfung in den USA systematisch, indem sie die Erklärung des nationalen Notstands auslaufen ließ, die Versicherung von Millionen gefährdeter Personen durch Medicaid beendete und die Verteilung lebensrettender Impfstoffe und Behandlungen privatisierte. Indem das politische Establishment vorsätzlich eine „Für immer Covid“-Politik festschrieb und die Konzernprofite und wirtschaftliche Normalität über die menschlichen Bedürfnisse stellte, garantierte es faktisch die anhaltende, massive Zahl von Todesfällen, wie sie die aktuellen Studien zeigen.

Als die Biden-Regierung diese verheerende „Für immer Covid“-Situation etablierte - wofür sie die verfrühte WHO-Erklärung zum Ende des globalen Gesundheitsnotstandes als Vorwand nutzte - versäumte sie es nicht nur, den Folgen der Pandemie auszuweichen, sondern machte diese geradezu unvermeidlich. Die Angriffe auf die öffentliche Gesundheit unter der Biden-Regierung machten den Weg frei für den Impfgegner und Quacksalber Robert F. Kennedy Jr., der zum Gesundheitsminister ernannt wurde. Seither nutzt Kennedy Jr. dieses Amt, um das Gesundheitsministerium und alle seine Unterbehörden systematisch zu demontieren.

Im Gegensatz zu der von den Rechtsextremen geschürten Impf-Hysterie deuten immer mehr Hinweise darauf hin, dass Impfstoffe einen hochgradig wirksamen Schutz gegen Todesfälle und kardiovaskuläre Komplikationen durch Infektionen mit Covid-19 bieten. So liefert eine Kohortenstudie von Mitte 2024, die in Nature Communications veröffentlicht wurde und die Gesundheitsdaten von fast 46 Millionen Erwachsenen in England analysierte, überwältigende Beweise für die kardiovaskuläre Sicherheit von Impfungen gegen Covid-19. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass die Inzidenz häufiger kardiovaskulärer Notfälle wie akute Herzinfarkte und ischämische Schlaganfälle nach der Impfung deutlich niedriger war als vor der Impfung oder ohne sie.

Genauer gesagt war die Zahl arterieller Thrombosen 13 bis 24 Wochen nach der ersten Dosis um zehn Prozent niedriger. Sie sank nach einer zweiten Dosis von AstraZeneca um 27 Prozent und nach einer zweiten Dosis des Pfizer-Impfstoffs um 20 Prozent. Ähnliche Rückgänge wurden auch bei häufigen venösen Thromboembolien wie Lungenembolien und tiefen Venenthrombosen beobachtet. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass die substanziellen Vorzüge der Erst-, Zweit- und Auffrischimpfung bei der Prävention üblicher und schwerer kardiovaskulärer Ereignisse die Risiken sehr seltener, mit Impfstoffen assoziierter Komplikationen wie Myokarditis weit überwiegen. Letztere tritt häufiger bei Personen auf, die sich mit Sars-CoV-2 infiziert haben.

Diese umfangreichen Daten widerlegen die Fehlinformationen von Impfgegnern und zeigen, dass Impfstoffe gegen Covid-19 die mit dem Virus assoziierten allgemeinen kardiovaskulären Risiken aktiv verringern. Sie beweisen außerdem nachdrücklich, dass die Impfprogramme ausgeweitet werden müssen, besonders unter Bedingungen, in denen die Impfstoffforschung ständigen Angriffen ausgesetzt ist.

Die kumulativen Folgen von massenhafter Wiederansteckung und Schädigung des Immunsystems

Der Schaden durch massenhafte Wiederansteckung ist ebenso schwerwiegend und besonders beunruhigend unter Bevölkerungsgruppen, die lange als immun gegen schwere Schäden durch Covid-19 galten. Eine aktuelle Studie, die als Vorabveröffentlichung im American Journal of the Medical Sciences erschien, verdeutlicht die schwerwiegenden und schwächenden Auswirkungen von Covid-19 auf aktive Militärangehörige – einige der jüngsten und gesündesten Teile der Bevölkerung. Die Forscher fanden bei einer Analyse der elektronischen Gesundheitsdaten von über 650.000 mit Covid-19 diagnostizierten Militärangehörigen heraus, dass 42,8 Prozent bzw. 278.278 Personen Long Covid entwickelten. Das schiere Ausmaß der chronischen Erkrankungen eines Bevölkerungsteils, der strengen Alters- und körperlichen Leistungsanforderungen unterworfen ist, zerstört vollständig das offizielle Narrativ, das Virus stelle kaum eine Bedrohung für junge und gesunde Menschen dar.

Die Forscher verfolgten zahlreiche anhaltende Symptome, die das Leben und die körperliche Fitness von Militärangehörigen beeinträchtigen. Lungenprobleme waren am häufigsten und betrafen 22,4 Prozent der Long-Covid-Patienten, dicht gefolgt von neurologischen Problemen (14,6 Prozent) und chronischer Müdigkeit (13,5) Prozent. Auffallend war, dass kognitive Symptome wie „Gehirnnebel“ und Gedächtnisstörungen zwar von einem kleineren Teil (3,7 Prozent) der Testpersonen gemeldet wurden, dass sich diese jedoch als die hartnäckigsten und langwierigsten erwiesen. Das wirft ernsthafte Bedenken hinsichtlich des Potenzials für anhaltende kognitive Schäden auf. Die Studie ergab außerdem, dass bereits bestehende Probleme wie Übergewicht, Nervosität, Angstzustände und Nikotinkonsum die Gefahr, an diesen verheerenden postviralen Komplikationen zu erkranken, deutlich erhöhen.

Zudem zeigte eine Studie von Forschern der Universitäten von Shandong und Toronto, die im Februar 2026 im International Journal of Infectious Diseases veröffentlicht wurde, dass Masseninfektionen mit Sars-CoV-2 eine langanhaltende und chronische Schwächung des Immunsystems verursachen. Wichtige Lymphozyten-Subpopulationen wie CD8+T-Zellen liegen noch bis zu 20 Monate nach einer Infektion deutlich unter dem Ausgangswert, was besonders für Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen besonders schwerwiegend ist. Die Analyse der Daten von über 40.000 Patienten ergab, dass sich wichtige Immunzellen-Populationen wie CD4+T, CD8+ und NK-Zellen (natürliche Killerzellen) auch lange nach Abklingen der akuten Phase der Virusinfektion nicht erholt haben. Diese chronische Immunstörung führt zu einer langwierigen Erschöpfung der T-Zellen, wodurch Patienten hochgradig anfällig für opportunistische Pathogene, die Reaktivierung latenter Viren wie Epstein-Barr und den Ausbruch von Long Covid werden. Diese Studie bestätigt erneut die Warnungen, die die weitsichtigsten Wissenschaftler schon Anfang 2020 ausgesprochen hatten. So hat auch der Immunologe Dr. Anthony Leonardi mehrfach darüber mit der WSWS gesprochen.

Für Patienten mit schon bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen war dieser Zusammenbruch des Immunsystems noch gravierender und hochgradig gefährlich. Die Autoren warnten, dieser schwerwiegende Verlust der durch T-Zellen vermittelten Immunkontrolle begünstige chronische Gefäßentzündungen, die atheriosklerotische Plaques destabilisieren und das Risiko akuter thromboembolischer Ereignisse wie Herzinfarkte und Schlaganfälle drastisch erhöhen. Diese Ergebnisse liefern einen konkreten immunologischen Mechanismus für die durch das Virus ausgelösten langfristigen Herzerkrankungen. Dies wiederum entlarvt einmal mehr die Kriminalität der „Für immer Covid“-Politik des politischen Establishments, die die Bevölkerung endlosen schädlichen Infektionen aussetzt.

Die Zeitschrift The Lancet wies vor kurzem in einem vernichtenden Leitartikel mit dem Titel „Robert F. Kennedy Jr.: Ein Jahr des Versagens“ auf die katastrophalen Auswirkungen von Kennedys Amtszeit als Gesundheitsminister hin. Die Redaktion warnte darin, Kennedy habe in einem Jahr Schäden angerichtet, deren Behebung Generationen dauern könnte, und dass es wenig Hoffnung für das Gesundheitswesen und die Wissenschaft in den USA gäbe, solange er am Ruder bleibt.

Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. bei einer Rede im Weißen Haus, links Donald Trump und rechts Mehmet Oz von CMS, der zentralen Verwaltung der Gesundheitsdienste Medicare (für Ältere) und Medicaid (für Bedürftige) [AP Photo/Alex Brandon]

Der Leitartikel listet einen unablässigen Angriff auf die evidenzbasierte Medizin auf, darunter die wahllose Entlassung von Behördenexperten, die Überarbeitung von Richtlinien im Widerspruch zu etablierten wissenschaftlichen Erkenntnissen, Kürzungen bei Spitzenforschung und die Förderung von Pseudowissenschaft und abseitigen Theorien. Zudem stellte die Zeitschrift fest, dass wichtige Datensätze der Bundesbehörden zur Verfolgung von Krankheiten verschwunden sind, sodass die Bevölkerung sowohl der anhaltenden Pandemie als auch neu auftretenden Bedrohungen völlig unvorbereitet ausgeliefert ist. Diese Zerstörung geschah nicht in einem Vakuum, sondern wurde möglich, weil bereits im Vorfeld die Infrastruktur zur Bekämpfung der Pandemie von beiden Parteien abgebaut wurde, sodass sie für einen Angriff genau dieser Art geschwächt und anfällig war.

Wie die forlaufenden wöchentlichen Berichte des PMC zeigen, fordert die Corona-Pandemie weiterhin einen verheerenden physiologischen und sozialen Tribut. Dies stellt eine schwere Anklage gegen das gesamte kapitalistische politische Establishment dar.

Letzten Endes haben die sozialen Probleme, die durch diesen anhaltenden Zusammenbruch des öffentlichen Gesundheitswesens entstanden sind, einen eindeutig politischen und klassenbezogenen Charakter angenommen. Kennedy kann nur deshalb als zerstörerische Kraft agieren, wissenschaftsfeindliche Scharlatanerie verbreiten und die Bevölkerung systematisch vermeidbaren Krankheiten aussetzen, weil die herrschende Klasse insgesamt Menschenleben dem Profit der Konzerne unterorndet. Dass beide Parteien Masseninfektionen akzeptieren, zeigt die fundamentale Unvereinbarkeit des kapitalistischen Systems mit den grundlegenden Erfordernissen menschlicher Gesundheit und menschlichen Wohlergehens.

Die Normalisierung des Massensterbens durch Covid-19 entspricht der allgemeinen sozialen Barbarei, welche die gleichen herrschenden Eliten zu verantworten haben. Die kapitalistischen Regierungen, die mit ihrer „Für immer Covid“-Politik Millionen zum Tod verurteilt haben, sind die gleichen, die den Völkermord in Gaza und jetzt den verbrecherischen amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran verantworten und befeuern. Der faschistische Angriff der Trump-Regierung auf das öffentliche Gesundheitswesen, den Kennedy durch die Zerstörung der verbliebenen Gesundheitsinfrastruktur beschleunigt hat, ist Teil eines umfassenderen Programms der sozialen Reaktion. Es sabotiert auch alle sinnvollen Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels, der wiederum die Bedingungen für künftige Pandemien begünstigt. Denn natürliche Lebensräume werden zerstört, Tierkrankheiten greifen auf den Menschen über und die globalen Gesundheitssysteme werden geschwächt. Die Welt ist heute weniger gut auf die nächste Pandemie vorbereitet als im Jahr 2020.

Die World Socialist Web Site ist die einzige Publikation, die im Interesse der internationalen Arbeiterklasse noch kontinuierlich und wissenschaftlich fundiert über die Corona-Pandemie berichtet. Seit Januar 2020 hat die WSWS über 5.000 Artikel über die Pandemie veröffentlicht, und damit war sie außer wissenschaftlichen Fachzeitschriften die einzige Publikation, die so ausführlich und konsequent über die wissenschaftlichen und politischen Aspekte von Covid-19 berichtete.

Vor einem Jahr veröffentlichte die WSWS anlässlich des fünften Jahrestag der Pandemie eine umfassende Serie, in der sie die Ursprünge der sozialen Katastrophe und die einzigartige Rolle der WSWS im Kampf dagegen analysierte. Der globale Arbeiter-Untersuchungsausschuss zur Corona-Pandemie, der Global Workers Inquest, der im November 2021 ins Leben gerufen wurde, dokumentiert weiterhin die Aussagen von Arbeitern, Wissenschaftlern und Gesundheitsexperten aus der ganzen Welt.

Wie wir von Anfang an betont haben, erfordert die Verteidigung der Wissenschaft, der Wiederaufbau der öffentlichen Gesundheitsinfrastruktur und ein Ende der Pandemie die unabhängige politische Mobilisierung der internationalen Arbeiterklasse im Kampf für eine sozialistische Umgestaltung der Gesellschaft.

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