Der Nato-Russland-Konflikt gerät außer Kontrolle
Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der nun schon die dritte Woche andauert, gerät rasch außer Kontrolle.
Der Vorsitzende der Sozialistischen Gleichheitspartei zeigt die Gefahr eines nuklearen Weltkriegs und die Wurzeln des deutschen Militarismus auf und erklärt die Perspektive des sozialistischen Internationalismus.
Am Samstag, dem 26. Februar, veranstaltete die World Socialist Web Site ein internationales Online-Webinar, um sich dem Kriegstreiben der USA und der NATO gegen Russland wegen der Ukraine entgegenzustellen.
Die Tatsache, dass die USA und die Nato bereit sind, die Welt an den Rand eines Atomkriegs zu bringen – mit all seinen schrecklichen Folgen – zeugt von dem erschütternden Ausmaß an Rücksichtslosigkeit und Aggressivität, das heute in allen Zentren des Weltimperialismus vorherrscht.
Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der nun schon die dritte Woche andauert, gerät rasch außer Kontrolle.
Eine prinzipienfeste, linke Opposition gegen den Einmarsch des Kremls in der Ukraine erfordert eine kompromisslose Opposition gegen USA und Nato. Andernfalls ist die Behauptung, „gegen den Krieg“ zu sein, heuchlerisch und trügerisch.
Die Konfrontation zwischen Nato/USA und Russland droht außer Kontrolle zu geraten. Die Folgen wären katastrophal.
Die tieferliegenden und wesentlichen Ursachen eines Krieges zeigen sich nicht darin, wie er beginnt, sondern darin, wie er sich entwickelt und wozu er führt.
Die Linkspartei schweigt zur Verfolgung des ukrainischen Sozialisten und Kriegsgegners Bogdan Syrotjuk. Das ist kein Versehen, sondern Ausdruck der politischen Rolle der Linkspartei und eine Warnung an alle, die in ihr eine Opposition gegen Krieg, Sozialabbau und Faschismus sehen.
Am 21. Oktober stellte die Hochschulgruppe der IYSSE an der Berliner Humboldt-Universität das Buch „Der Ukrainekrieg und der Kampf für Sozialismus. Der Fall Bogdan Syrotjuk“ vor.
Die Ukraine hat Russland in der Nacht zum Samstag mit mehr als 1.000 Drohnen angegriffen. Es war der größte Angriff auf St. Petersburg seit dem Zweiten Weltkrieg.
Hinter den Kulissen machen die Demokraten deutlich, dass ihre oberste Priorität – sollten sie in einer oder beiden Kammern des Kongresses die Mehrheit erringen – die Eskalation des Krieges gegen Russland sein wird.